Al Capone – Band 7
Al Capone
Band 7
Die Flucht einer Unschuldigen
1. Kapitel
Der Scharfsinn des Banditenkönigs
Die schöne Kunstreiterin Sarah Lawlor wartete auf schreckliche Dinge, als sie schuldbewusst Capone gegenüberstand, der ihr soeben in edelmütiger Weise das Leben geschenkt hatte. (Siehe Heft 6.)
»Vor allen Dingen sage mir eins, Sarah … bist du es wirklich nicht gewesen, die Thom Serolo getötet hat? Du musst mir die reine Wahrheit bekennen.«
»Nein«, murmelte sie schwach. »Ich habe Thom Serolo nicht getötet.«
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 13. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Dreizehntes Kapitel
Im Geheimkundschafterdienst
Im gewöhnlichen Leben ist das Spionieren ein unedles Handwerk, im Krieg aber kann man den Spionagedienst nicht entbehren. Dazu braucht man kräftige, energische Männer, die sich auf einen Wink ihres Befehlshabers in den Sattel schwingen und, unbekümmert um den sich an ihre Fersen heftenden Tod, mit Windeseile davonjagen. Sie sind die ungenannten Helden eines jeden Krieges.
Mit dem vollen Bewusstsein der ihn erwartenden Gefahren sprengte Will, die fremde Uniform unter dem Arm, zum Unionslager hinaus. Sobald er die Vorposten hinter sich hatte, stieg er ab und vertauschte den blauen Rock der Unionsarmee mit dem grauen der Weiterlesen
Leipziger Buchmesse 2025
Die Leipziger Buchmesse blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die bis ins 17. Jahrhundert reicht. Ihre Ursprünge liegen im Jahr 1632, als die erste belegte Buchmesse in Leipzig stattfand. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sie sich zu einem zentralen Treffpunkt für Verleger, Buchhändler und Autoren. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert erlangte sie internationale Bedeutung und trug maßgeblich dazu bei, Leipzig als Buch- und Verlagsstadt zu etablieren.
Während der deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg behielt die Leipziger Buchmesse ihre Bedeutung in der DDR bei, während in Westdeutschland die Frankfurter Buchmesse an Einfluss gewann. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erlebte die Leipziger Buchmesse einen erneuten Aufschwung und etablierte sich als wichtiger Treffpunkt für die Buchbranche, der den Austausch zwischen Ost und West förderte.
Die bevorstehende Leipziger Buchmesse 2025 findet vom 27. bis 30. März unter dem Motto Worte bewegen Welten statt. Dieses Thema betont die transformative Kraft der Worte und ihre Fähigkeit, Weiterlesen
Die Kolonie
C.J. Tudor
Die Kolonie
Originaltitel: The Gathering
Thriller, Paperback, Klappenbroschur, Goldmann, München, 22. Januar 2025, 480 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-442-20651-3, Aus dem Englischen von Marcus Ingendaay, E-Book 9,99 EUR
In einer Kleinstadt in Alaska wird ein Junge tot aufgefunden. Seine Kehle ist zerfetzt, seinem Körper alles Blut entwichen. Die Brutalität des Mordes erinnert an eine Tat, die 25 Jahre zurück liegt. Detective Barbara Atkins wird zur Unterstützung von Sheriff Jensen Tucker hinzugezogen, der den ursprünglichen Fall untersucht hatte. Die Einwohner von Deadhart glauben jedoch zu wissen, wer der Schuldige ist: ein Mitglied der nahe gelegenen Vampirkolonie, die in einer alten Bergbausiedlung tief in den Bergen lebt. Barbara gerät unter Druck, die gesamte Kolonie gezielt töten zu lassen. Doch die Beweise sind nicht stichhaltig, und die Menschen lügen. Dann verschwindet ein weiterer Teenager. Barbara und Tucker bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Wahrheit herauszufinden: Jagen sie einen kaltblütigen Mörder – oder ein blutdürstiges Monster?
Der lustige Kirmesbruder – Teil 7
Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Der lustige Kirmesbruder
welcher durch listige Ränke auf den Kirmessen die Bauern und andere Personen unterhalten und vergnügt gemacht hat
Sechste Kirmes
Wie sich der lustige Kirmesbruder für einen Doktor ausgibt und viel Abgang findet
Einstmals war ich in der Stadt gewesen und hatte dort auf der Straße ein Päckchen gefunden, in welchem vier Pulver waren. Auf den beiden ersten derselben stand geschrieben: »Larierpulver, wovon das eine abends und das andere früh einzunehmen ist.« Auf den beiden Übrigen stand: »Brechpulver, alle zwei Stunden eines zu gebrauchen und warmes Wasser danach getrunken.« Diese Pulver brachten mich auf den Einfall, bei der nächsten Kirmes als ein Doktor zu erscheinen. Ich machte mich also darauf gefasst und reiste nach Heilfeld. Vorher aber hatte ich allerhand Pulver, Tropfen und Pillen zubereitet. Das Pulver machte ich aus Asche und Kreide, desgleichen auch aus Ziegelmehl, und so bekam ich denn zweierlei Arten desselben, graues und rotes, wovon ich jedes in Weiterlesen