Schattenwolf Band 3
»Íosa Crìosd!«1
Lieutenant Ronan Kerry starrte erschüttert auf das Bild, das sich ihm bot. Wäre er nicht schon seit Jahren bei Clevelands Homicide Division gewesen und hätte nicht schon im Rahmen seiner Tätigkeit wirklich schlimme Dinge gesehen, ihm wäre es wohl ergangen wie den beiden Officers, die als Erste am Tatort gewesen waren und die sich immer noch draußen im Vorgarten die Eingeweide aus dem Leib kotzten.
Zwei Frauen lagen im Obergeschoss des Hauses 1794 East 87th Street im Stadtteil Hough. Drapiert auf dem Bett die eine, die Arme und Beine an die Pfosten des altertümlichen Gestells gefesselt. Ihr Unterleib war zerfetzt worden und nur noch eine formlose, unkenntliche Masse. Die andere Frau lag auf einem Tisch, Hände und Füße an dessen Beine gefesselt. Ihr hatte man das Herz aus der Brust geschnitten. Blut war überall verteilt, und der Raum stank nicht nur danach, sondern auch nach Urin und Exkrementen.
Dem blutigen Chaos stand als Kontrast die Ordnung im Zimmer entgegen. Nichts deutete auf einen Kampf hin; keine umgeworfenen Möbelstücke, keine zerbrochenen Gegenstände oder solche, die am Boden lagen, obwohl sie dort nicht hingehörten. Dafür gab es deutliche Indizien für etwas ganz anderes. Auf den Fensterbänken waren schwarze Kerzen verteilt, zwischen den Schenkeln der Frau auf dem Tisch stand ebenfalls eine, weitere befanden sich neben jedem Bettpfosten. Insgesamt waren es dreizehn. Soweit er nicht von dem Blutgeruch überdeckt wurde, roch der Raum nach verbranntem Räucherwerk, von dem noch ein Rest in einer Schale auf dem Nachttisch glomm.
Ronan zuckte zusammen, als jemand neben ihm nieste. Sein Partner, Detective Kevin »Vin« Bennett, nieste noch einmal und rümpfte die Nase.
»Das Räucherzeug«, entschuldigte er sich. »Es sticht ganz fürchterlich in meiner Nase.«
Ronan nickte und schenkte ihm einen mitfühlenden Blick. »Darf ich hoffen, dass dir deine Nase noch andere Dinge verrät, außer, dass das Zeug stinkt?«
Sein Partner nickte. »Dass wir ein Problem haben«, sagte er so leise, dass die Officers vor der Tür es nicht hören konnten. »Ich rieche, dass ein Vampir hier war. Ein Mensch auch, ein Mann, aber eben auch ein Vampir. Beide ungefähr zur selben Zeit.«
»Cac!«2, fluchte Ronan. Wie immer, wenn er emotional angespannt war oder nicht wollte, dass jemand verstand, was er sagte, nahm er zu der gälischen Sprache seiner irischen Vorfahren Zuflucht, die er perfekt beherrschte. »Sagt dir deine Nase sonst noch was?«
Vin sog noch einmal die Luft ein und musste prompt zum dritten Mal niesen. »Außer dass der Blutgeruch mich hungrig macht – nichts, was von Bedeutung wäre. Ich denke, wir können die Tatortermittler reinlassen.«
Ronan nickte und bedeutete Vin, ihm nach draußen zu folgen. Sein Partner kam der Aufforderung nur zu gerne nach. Ein Blick in dessen braune Augen, die gelblich glühten, sagte ihm warum – zusätzlich zu Vins Hinweis, dass das Blut seinen Hunger weckte. Vin Bennett war ein Werwolf, der zusammen mit sieben jungen Studenten erst vor einem halben Jahr unfreiwillig verwandelt worden war. Zwar hatten sich erfahrene Werwölfe sofort um das junge Rudel gekümmert und ihnen alles beigebracht, was sie wissen mussten, um unauffällig unter Menschen leben zu können, aber das war nicht so einfach.
Vor allem reichten sechs Monate nicht aus, um die Nebenwirkungen vollständig in den Griff zu bekommen, von denen die ungewollte Verwandlung in Wölfe jeden Monat an den drei Tagen des Vollmondes das geringste Problem war. Vins Gehör litt unter der Lautstärke der normalen Geräuschkulisse einer Großstadt, sein Geruchssinn wurde ständig überfordert von den Ausdünstungen des Verkehrs, unzähliger Restaurants, Mülltonnen und Tausenden von Menschen. Und der Geruch von Blut weckte seine wölfischen Instinkte. Doch gerade mit dem wurde er in seiner Eigenschaft als Homicide Cop nahezu täglich konfrontiert.
Vin hatte Ronan gebeichtet, dass er manchmal versucht war, wenn er von der Untersuchung einer Leiche am Tatort Blut an den Einweghandschuhen hatte, sich das abzulecken, weil der Geruch so lecker und verführerisch war. Ronan hatte mit ihm vereinbart, dass er sich, wenn ihn solche Gelüste überkamen, jederzeit unter einem Vorwand vom Tatort entfernen sollte, bis er die Anwandlung überwunden hatte. Vin war ihm zutiefst dankbar dafür. Ronan wagte nicht sich auszumalen, wie es Vin erginge, wenn er einen anderen Partner hätte, einen, der nichts von der Existenz der Anderen wusste oder ihn trotzdem vollkommen akzeptierte. Andererseits war auch Ronan nur zur Hälfte ein Mensch, denn seine Mutter war eine Dryade gewesen.
»Sie gehören euch«, sagte er zu den Forensikern und Tatortermittlern, als er draußen an ihnen vorbeiging.
Vin atmete auf. Die beiden Officers, die zuerst am Tatort gewesen waren, hatten sich inzwischen ausgekotzt und begonnen, die Nachbarn zu befragen, die sich nahezu vollzählig vor dem Absperrband versammelt hatten und neugierig gafften. Obwohl es elf Uhr abends, dunkel und entsprechend den Temperaturen Ende März recht kühl war.
Einer der beiden Officers, Tim Selkirk, kam zu Ronan. »Sir, die beiden Toten heißen Rachel und Joan Calhoun. Schwestern. Rachel Calhoun ist die Eigentümerin des Hauses, aber ihre Schwester wohnt seit zwei Jahren mit ihr zusammen. Ist nach der Scheidung von ihrem gewalttätigen Ehemann hergezogen.«
»Haben die Nachbarn irgendwas davon mitbekommen, dass hier Schwarze Messen gefeiert wurden?«
»Nein, Sir. Beide galten als solide, obwohl sie laut Aussagen ihrer direkten Nachbarn wohl ein sonniges Gemüt hatten.«
»Soll heißen?«, fragte Vin.
Selkirk blickte auf seine Notizen. »Sie sollen immer fröhlich gegrüßt und oft gesungen haben. Waren ausgelassen bei Nachbarschaftspartys und hatten wohl auch ein ziemlich großes Herz für den männlichen Teil der Nachbarschaft.«
Ronan zog die Augenbrauen hoch. »Prostitution?«
»Nein, Sir. Zumindest deuten die bisherigen Aussagen nicht darauf hin. Sie scheinen beide nur gern geflirtet zu haben. Eine Aussage erscheint mir aber wichtig.« Selkirk deutete auf einen Mann, der von einem Bein aufs andere trat, die Hände in den Hosentaschen vergraben hatte und unsicher zu ihnen herüberblickte. »Der Zeuge dort behauptet, dass Miss Rachel Calhoun seit einiger Zeit einen festen Freund hatte, einen hageren, bleichen Typen. Den hat er vor einer halben Stunde aus dem Haus rennen gesehen.«
Ronan und Vin blickten einander an.
»Gute Arbeit, Tim«, lobte Ronan. »Wir hören uns an, was er sonst noch zu sagen hat. Wie heißt er?«
»Zane Colfax. Er wohnt im Haus gegenüber.« Selkirk deutete auf das Haus mit der Nummer 1791 auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Ronan und Vin gingen zu Colfax, der ihnen mit einem Gesichtsausdruck entgegensah, als wäre er am liebsten vor ihnen davongelaufen.
»Mr. Colfax, guten Abend«, sagte Ronan. »Sie haben Officer Selkirk gesagt, Sie hätten einen Mann aus dem Haus der Calhoun-Schwestern laufen gesehen. Wann genau war das?«
Colfax sah auf die Uhr. »Kurz nach zehn. Ich bin noch mit meinem Hund rausgegangen. Da kam Mr. Hannay …«
»Sie kennen seinen Namen?«
Colfax nickte. »Ich habe gehört, dass er sich Joan mit diesem Namen vorgestellt hat, als Rachel ihn wohl beim ersten Mal mit nach Hause brachte; Callum Hannay. Das war vor ungefähr zwei Wochen.«
»Haben Sie die Polizei angerufen, Mr. Colfax?«, wollte Vin wissen, denn der Anruf, der den Mord gemeldet hatte, war anonym gewesen.
Colfax schüttelte den Kopf. »Hat mich zwar gewundert, dass der Typ es so eilig hatte, aber ich habe mir nichts weiter dabei gedacht. Außer dass er sich wohl mit Rachel gestritten hat. Er ist zu seinem Wagen gelaufen«, Colfax deutete ein Stück die Straße hinunter, »eingestiegen und weggefahren. Mehr weiß ich nicht.«
»Haben Sie noch eine zweite Person bemerkt?«, fragte Vin.
»Nein.« Colfax blickte ihn erschrocken an. »War da noch jemand?«
Ronan und Vin gingen nicht darauf ein. »Danke, Mr. Colfax, das genügt uns im Moment. Falls wir noch weitere Fragen haben, wissen wir, wo wir Sie finden.«
»Man hilft gerne, wenn man kann«, sagte Colfax und trollte sich in sein Haus, weil es ihm wohl draußen zu kalt geworden war.
Vin sah ihm nach.
»Was ist, Vin?«
»Ich bin mir nicht sicher. Colfax hatte die ganze Zeit über Angst. Ich konnte sie riechen. Ich frage mich, welchen Grund er dafür haben sollte, wenn er wirklich nicht der anonyme Anrufer war.«
»Du glaubst, er hat was mit dem Mord zu tun?«
Vin schüttelte den Kopf. »Ich habe kein Blut an ihm gerochen, keine Rückstände von dem Räucherzeugs, und er ist auch nicht der Mensch, der mit dem Vampir zusammen im Haus der Schwestern war.«
»Was Mr. Colfax zu verbergen hat, falls er was zu verbergen hat, werden wir schon rausfinden. Vielleicht war seine Angst nur die typische irrationale Angst, in was reingezogen zu werden, mit dem er nichts zu tun haben will.«
»Könnte sein«, stimmte Vin ihm zu. »Apropos Vampir. Seine Beschreibung von diesem Callum Hannay als jemanden mit bleicher Haut könnte zu dem Vampir passen. So oder so, es ist besser, wenn ich den hiesigen Präfekten der Vampirkolonie informiere. Er ist gleichzeitig auch deren Wächter.«
Ronan nickte. »Gute Idee.«
Wie Shiva Ramajeetha, der Wächter – Vampirpolizist – Vin versichert hatte, ließen sich Vampire normalerweise nie dort nieder, wo ein Territorium bereits von Werwölfen besetzt war und umgekehrt. Zu groß waren die seit Jahrtausenden zwischen beiden Spezies bestehenden Ressentiments, denn der letzte Krieg zwischen ihnen war erst seit zweihundert Jahren vorüber. Man traute einander immer noch nicht. Und hätten die Wächter der Vampire gewusst, dass es in Cleveland ein Werwolfrudel gab, hätten sie niemals geduldet, dass hier eine Vampirkolonie entstand. Doch die Kolonie war nach dem Konzert eines Vampirs in der Stadt spontan entstanden, das zu einem Zeitpunkt stattgefunden hatte, als Vins Rudel gerade erst zwei Wochen alt war. Zu kurz, als dass die Vampire Zeit gehabt hätten, vor dem Entstehen ihrer Kolonie davon zu erfahren und Cleveland als Ort für eine Kolonie zum Tabu zu erklären.
Da sie aber nun mal entstanden war, mussten beide Parteien miteinander auskommen. Vin hatte sein Rudel darauf eingeschworen, den Vampiren nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen und jede trotzdem stattfindende Begegnung absolut friedlich zu gestalten. Der Wächter der Vampire hatte seinen Leuten dasselbe befohlen. In den fünf Monaten, die seither vergangen waren, hatten sich keine negativen Zwischenfälle ereignet.
»Unter Umständen werden wir wieder mal mit Sams Hilfe tricksen müssen, um den Fall für die Menschen plausibel zu machen«, riss Ronans Stimme ihn aus seinen Gedanken.
Sam war ihrer beider Freundin und ein Sukkubus, eine Dämonin, die sich vom Sex ernährte. Seit Ronan glücklich verheiratet war – inzwischen seit vier Jahren – und Vater einer süßen Tochter sowie einer nicht minder süßen Adoptivtochter, war seine Freundschaft mit Sam rein platonisch. Vin genoss jedoch nur allzu gern ihre Verführungskünste, wann immer sie beide Zeit dazu hatten. Davon abgesehen besaß Sam unglaubliche magische Kräfte. Sie hatte einen Teil davon vorübergehend verloren, ihn aber kürzlich zurückerlangt und war nun unter anderem wieder in der Lage, lebendige Ebenbilder jedes beliebigen Wesens zu erschaffen, die denken, sprechen und entsprechend handeln konnten wie ihre Originale. Mit dieser Fähigkeit half sie Ronan und Vin in Fällen, in denen dem menschlichen Verstand unerklärliche Dinge im Raum standen und plausibel gemacht werden mussten.
Außerdem gab sie Vin Rückendeckung mit »Operation Gemini«, wenn er die brauchte. Sam hatte einen Dienergeist rekrutiert, ein Wesen, das jede beliebige Gestalt annehmen konnte und seine Lebensenergie daraus bezog, dass es für andere Wesen – Dämonen, Menschen oder Anderswesen – Dienste verrichtete. Die reichten vom Hausputz bis zum Absitzen von Gefängnisstrafen und notfalls sogar damit verbundenen Hinrichtungen für ihren Auftraggeber in dessen Gestalt. Je schwieriger die Aufgabe war, desto größer war die Energie, die sie dem Dienergeist lieferte und auch sein kulinarischer Genuss.
In Vins Fall nahm der Dienergeist seine Gestalt an und vertrat ihn auf der Arbeit, wenn Vin außerplanmäßig in einer Vollmondnacht zum Dienst erscheinen musste, aber unabkömmlich war, weil er sich als Wolf im Wald befand. Mit einem Zauber übernahm das Wesen in dem Moment, da es Vins Gestalt annahm, seine Erinnerungen und gab ihm die, die es selbst an seiner Stelle gemacht hatte, an ihn zurück, wenn es nach der Aktion wieder verschwand. Diesen Part empfand Vin als verdammt unangenehm, weshalb er sich zunächst geweigert hatte, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, bis er vor drei Monaten doch darauf hatte zurückgreifen müssen. Nicht dass der Vorgang als solcher unangenehm gewesen wäre oder schmerzhafte Begleiterscheinungen gehabt hätte. Aber das Bewusstsein, dass dieses nichtmenschliche Wesen seine gesamten Erinnerungen kannte, verursachte ihm gewaltiges Unbehagen. Zum Glück hatte er »Gemini« erst zweimal in Anspruch nehmen müssen, weil Ronan Vin gegenüber ihrem Vorgesetzten deckte.
Vin griff zum Smartphone und wählte die Mobilnummer von Shiva Ramajeetha, dem Wächter der Vampire. Der aus Indien stammende Mann war bereits der zweite Wächter der zwölfköpfigen Clevelander Kolonie. Der erste Wächter, Vincent Cronos, hatte Vin zu einem Gespräch eingeladen, um ihm zu versichern, dass die Vampire sich vom Territorium des Rudels fernhalten würden. Cronos war nicht nur ein vernünftiger Mann, der in der gegebenen Situation eine Chance sah, aktiv etwas für die »Völkerverständigung« zwischen Werwölfen und Vampiren zu tun. Dadurch, dass sie in Cleveland eine friedliche Koexistenz pflegten, bewiesen sie allen Skeptikern, dass Vampire und Werwölfe einander nicht zwangsläufig spinnefeind sein mussten. Cronos war zwar nach nur zwei Monaten von seinem Posten als Wächter abberufen worden, aber auch Shiva Ramajeetha hatte das Gespräch mit Vin gesucht, um ihm zu versichern, dass er als Wächter streng darauf achten würde, dass es zu keinen Übergriffen von Vampiren auf Werwölfe käme.
Ramajeetha meldete sich nach dem dritten Freizeichen. »Mr. Bennett, was kann ich für Sie tun?«
»Gehört ein Mann namens Callum Hannay zu Ihren Leuten?«
»Ja. Es gibt, so hoffe ich, keine Probleme?«
»Nicht in Bezug auf meine Leute. Aber wir – die Homicide Division – haben zwei scheußlich zugerichtete Leichen in Hough gefunden, und ein Zeuge will Mr. Hannay vom Tatort flüchten gesehen haben. Nach dessen Aussagen war er wohl mit einem der Opfer bekannt.«
Vin glaubte förmlich zu sehen, wie Ramajeetha den Kopf schüttelte, als er sagte: »Ich will nicht behaupten, dass Callum unschuldig ist, ohne dass ich ihn dazu befragt habe, aber er war bisher nie auffällig. Egal wo er gelebt hat, es hat nie Probleme gegeben. Bis auf einmal, aber daran war er unschuldig. In jedem Fall ist er kein Killer. Deshalb gibt es mir zu denken, dass er vom Tatort geflüchtet sein soll und mich noch nicht über den Vorfall informiert hat. Ich vermute, Sie müssen ihn vernehmen.«
»Allerdings. Das werde ich persönlich mit meinem Partner Lieutenant Kerry übernehmen. Er weiß über uns Bescheid. Und wenn es nicht absolut notwendig ist, werde ich Mr. Hannay nicht aufs Revier schleifen.«
»Vielen Dank. Seine Adresse ist 1736 West 32nd Street am Fairview Park. Ich werde in meiner Eigenschaft als sein Anwalt hinfahren, sobald ich die Kanzlei verlassen kann. Danke, dass Sie mich informiert haben.«
Der Inder unterbrach das Gespräch. Vin steckte sein Phone ein und nickte Ronan zu. »Ich habe Hannays Adresse. Fahren wir hin.«
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