Ein Klondike-Claim – Kapitel 16
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 16
Eine Nacht in der Eskimohütte
»Sie erfrieren«, sagte der Eskimo, als Stokes sich erneut umsah.
»Rudern Sie weiter, Sie Landratte!«, rief Stokes und griff wieder nach seinem Revolver.
Der Eskimo hatte sich an seinen Riemen ausgeruht, offenbar in der Erwartung, dass sein Passagier ihm befehlen würde, den Versuch aufzugeben, das ferne Ufer zu erreichen. Auf den Befehl des Detektivs hin tauchte er die Riemen mit neuer Kraft ins Wasser. Doch sein Gesicht verriet tiefes Entsetzen.
Ein Captain geht für immer von Bord
In memoriam Sir Patrick Stewart
Ein Captain geht für immer von Bord
Erinnern wir uns:
Auf dem Zenit seiner Laufbahn an Bord der USS ENTERPRISE NCC-1701-D galt Captain Jean-Luc Picard als Inbegriff von Reife, Prinzipientreue und diplomatischer Weitsicht – ein Profil, das er sich jedoch erst über viele Jahre erarbeiten musste. In seiner Jugend war sein Werdegang sowohl privat als auch innerhalb der Sternenflotte von beachtlicher Unbeschwertheit und ausgeprägtem Wagemut gezeichnet. Schon der Eintritt in die Organisation erfolgte über Umwege: Nachdem er den ersten Zulassungstest für die Akademie nicht bestanden hatte, unternahm er einen zweiten Versuch und meisterte die Hürde erfolgreich. Als Johnny Picard die Sternenflottenakademie 2327 abschloss – unter anderem als erster Absolvent seines Jahrgangs, der im April 2323 den prestigeträchtigen Marathonlauf auf Danula II für sich entschied –, wies er noch kaum Ähnlichkeit mit jener Führungspersönlichkeit auf, die später das Flaggschiff der Föderation leiten sollte. Im Rückblick charakterisierte er sich selbst als hochmütigen, ungestümen jungen Offizier, dem es an Besonnenheit fehlte und dessen Selbstbewusstsein sein Urteilsvermögen trübte.
Secret Service Band 4 – Kapitel 12
Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 4
Old and Young King Brady Detectives
Der geniale Bluff der Bradys
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective
Kapitel 12
Ein missglückter Betrugsversuch
»Alles klar, Vater!«, antwortete Myndert und verschwand.
Die Mienen der Betrüger hellten sich auf. Die Aussichten besserten sich zusehends, und es schien sicher, dass sie die 60 000 Dollar doch noch erhalten würden. Allerdings hätten sie sich im Zweifelsfall auch mit 30 000 Dollar begnügt, anstatt gänzlich leer Weiterlesen
Der Welt-Detektiv – Band 14 – 4. Kapitel
Der Welt-Detektiv Nr. 14
Opir, das Gespenst der Nacht
Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst GmbH Berlin
4. Kapitel
Das Mitternachtsgespenst
Sherlock Holmes machte eine missmutige Miene. »Du hast Wheeler nicht verfolgen können, Jonny?«
»Ich habe mir die größte Mühe gegeben«, erwiderte Jonny, »zuerst ging auch alles gut, dann aber verschwand der Kerl wie ein Phantom im Dunkel. Der Kuckuck mag wissen, wie er das Kunststück fertigbrachte.«
Sherlock Holmes starrte vor sich hin.
»Ich bin überzeugt, dass Opir irgendwo in der Nähe lauert und nur einen günstigen Augenblick abpasst, in dem er den Überfall auf die Bank ausführen kann. Für diese Nacht wird er kaum einen Anschlag auf das Gebäude planen. Trotzdem wollen wir aber die Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 24. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Vierundzwanzigstes Kapitel
Literarische Arbeiten
Zu jener Zeit unternahm Will auch seine ersten literarischen Versuche. Wie der Leser gesehen hat, war die Zahl seiner Schultage nicht groß, und noch immer konnte er, wie er einst bei Unterzeichnung seines ersten Kontraktes gegenüber Herrn Majors gesagt hatte, eine Flinte besser handhaben als eine Feder. Das bewegte Leben in den Grenzgebieten ließ einem Mann nicht viel Zeit, sich eine gute Schulbildung anzueignen, und so ist es nicht verwunderlich, dass der erste Aufsatz, den Will veröffentlichte, eine beträchtliche Anzahl orthografischer Schnitzer und Interpunktionsfehler aufwies. Man machte ihn zwar auf diese Mängel aufmerksam, doch das Prärieleben Weiterlesen

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