Wahrheit im Fadenkreuz: Eine Kritik zu Under Fire (1983)
Wahrheit im Fadenkreuz: Eine Kritik zu Under Fire (1983)
Nicaragua, 1979: Russell Price ist ein erfolgreicher, amerikanischer Kriegsfotograf und möchte als neutraler Beobachter über den tobenden Bürgerkrieg berichten. Doch schon nach kurzer Zeit muss er seine naive Objektivität aufgeben und wird gezwungen eine moralische Entscheidung zu treffen, mit der er zwischen die Fronten gerät. Mit einem gestellten Foto verhindert Price eine große Waffenlieferung der USA an die nicaraguanische Regierung und schlägt sich somit auf die Seite der Sandinisten. Inmitten der Revolution beginnt er ein Verhältnis mit der Reporterin Claire Stryder, die mit seinem besten Freund und Kollegen Alex Grazier verheiratet ist. Vor der zermürbenden Kulisse des Bürgerkriegs entwickelt sich zwischen den Journalisten eine komplizierte Dreiecksbeziehung. Gleichzeitig wird Price immer weiter in den Konflikt verwickelt und gerät schließlich selbst in Lebensgefahr …
Roger Spottiswoodes Under Fire ist nicht einfach nur ein Kriegsfilm; es ist ein brennendes Plädoyer über die moralische Grauzone des Journalismus und die gefährliche Macht der Bilder.
Im Zentrum steht der Fotojournalist Russell Price, ein Mann, der den Krieg durch den Sucher seiner Nikon betrachtet. Er ist ein Weiterlesen
Al Capone – Band 39
Al Capone
Band 39
Ahrens flieht vor den Gangstern
1. Kapitel
Hymie Weiß wird gebrandmarkt
Der Pole Hymie Weiß starrte mit angstvollen Augen auf Capone; dieser bedrohte ihn jedoch gar nicht mehr mit dem Revolver, den er vorher auf ihn gerichtet hatte.
Nein, Scarface hatte die Waffe auf einen neben ihm stehenden Tisch gelegt, schlug die Arme übereinander und sagte:
»Dein Leben hängt in diesem Augenblick ab von dem Evelines und dem ihres Vaters. Wenn diese beiden tot sind oder wenn ihnen auch nur der geringste Schaden zugefügt worden ist, dann bereite dich darauf vor, mir dein elendes Fell auszuliefern, Hymie Weiß!«
Band 1 – Buffalo Bill, der Grenzlandkönig – Kapitel 12
Die Geschichten von Buffalo Bill
Originelle Geschichten von Buffalo Bills Abenteuern
Nummer 1
Buffalo Bill, der Grenzlandkönig
Eine Geschichte von Daring Deeds
Kapitel 12
Eine erschreckende Entdeckung
Es war ein Sieg für die Bleichgesichter, doch er war teuer erkauft. Innerhalb des Forts und unter den Entsatzungskräften waren fast zwanzig Soldaten gefallen, und eine Reihe von ihnen war mehr oder weniger schwer verwundet; leichte Verletzungen gab es viele, doch sie wurden nicht mitgezählt. Aber das Fort war in der Stunde seiner größten Not gerettet, hunderte indianische Ponys waren erbeutet worden, und das Ergebnis war das Opfer, das gebracht werden musste, wahrlich wert. Die Indianerarmee unter Weiterlesen
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 16
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 16
Der Beginn des Unglücks
Es war acht Uhr am Morgen nach der Szene in der Hölle. Während Richard sich noch im Gewahrsam der Polizei befand, eilten Sir Rupert Harborough und der ehrenwerte Arthur Chichester in einem stattlichen Cabriolet, das Ersterem gehörte, in Richtung Markham Place.
Das Gespräch dieser Herren während der Fahrt wird dazu dienen, ein wenig Licht auf ein oder zwei vorangegangene Vorfälle zu werfen, die dem Leser vielleicht etwas rätselhaft erschienen sind.
»Ich frage mich, was letzte Nacht aus ihm geworden ist«, sagte Chichester.
Der Galgen
Morgen früh, bei Sonnenaufgang, werde ich wegen Mordes an einem Mann gehängt.
Bei Sonnenaufgang am neunten Juni, meinem Hochzeitstag. Ich soll am Hals aufgehängt werden, bis ich tot bin. Ich bin froh, dass dieser Staat noch nicht die Hinrichtung durch Elektrizität eingeführt hat. Ich ziehe es vor, meine letzten Augenblicke im Freien unter dem Himmel zu verbringen.
Der Bau des Galgens ist abgeschlossen; die Arbeiter sind weg, und es scheint sicher, dass die Hinrichtung bei Sonnenaufgang stattfinden wird. Doch jeder Schritt auf dem Korridor lässt mir das Herz bis zum Hals schlagen. Gladys arbeitet an einer Begnadigung. Ich bete darum, dass sie keinen Erfolg hat.
Der Gouverneur ist auf einem Angelausflug, fernab von Eisenbahn und Telegraf. Wenn sie ihn in den nächsten Stunden nicht ausfindig machen, werde ich gehängt. Gott gebe, dass sie ihn nicht finden!

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