Kommissar Rosic – Band 1.10
Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 10: Rosics grausame Überraschung
In der Droschke, die ihn nach Hause brachte, schwamm Rosic im Glück, den wertvollen Koffer auf den Knien.
Was für eine glückliche Begegnung er doch gerade mit diesem T. D. Shap gehabt hatte! Man musste schon sagen: Diese amerikanischen Detektive waren schlaue Köpfe. Und Rosic konnte es sich ruhig eingestehen: Niemals hätte ein französischer Polizist diese Ermittlung so wunderbar geführt und dieses unentwirrbare Rätsel gelöst. Welch eine Kombinationsgabe! Welch eine Meisterschaft!
Und vor allem: Welch eine Uneigennützigkeit.
Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs – Kapitel 1
A
ntonina Domańska
Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs
Original: Historia żółtej ciżemki
Eine Erzählung aus der Zeit der Herrschaft von Kasimir IV. Andreas
Mit 11 Illustrationen
1489 – 1867
Ein wertvolles Juwel des alten Krakau, der Stolz Polens, ein Meisterwerk von Meister Veit Stoß und ein Denkmal seines Ruhms – der Hochaltar der Marienkirche, im Jahr 1489 von der reichen Krakauer Bürgerschaft gestiftet – verfiel zusehends.
Nahezu vier Jahrhunderte lang nahm dieses wunderbare Schnitzwerk den bedeutendsten Platz im Gotteshaus ein und trotzte beinahe vier Jahrhunderte lang dem verheerenden Zahn der Zeit, bis es schließlich doch nachgab.
So heißt es im Bericht des Kirchenrats der Marienkirche aus dem Jahr 1867:
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 28
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 28
Die Zeit verging, und am dritten Tag nach dem Ausflug nach Philadelphia war Madame Imbert bei Mrs. Maroney, die ununterbrochen davon sprach, das Geld herauszugeben. Sie spielte auf Cox’ Haltung in dieser Frage an. Er hatte erklärt, dass er White das Geld niemals geben würde; er kenne den Mann nicht und würde niemandem vierzigtausend Dollar anvertrauen. Er betonte, dass er das Geld nun in seinen Händen habe und es auch behalten werde. Sie bestand darauf, dass man ihr die Angelegenheit überlassen sollte, um sie nach ihren eigenen Vorstellungen zu regeln. Mrs. Cox war – genau wie ihr Ehemann – fest dazu entschlossen, dass White das Geld nicht bekommen sollte. Alles sprach gegen die Chance, dass White an das Geld gelangen würde.
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Zehn Geschichten aus Meister Hämmerlings Leben und Denkwürdigkeiten – Teil 5.2
Zehn Geschichten aus Meister Hämmerlings Leben und Denkwürdigkeiten
Memoiren eines Scharfrichters aus den Zeiten des Mittelalters
Herausgegeben von Wilhelm von Chézy
Benzs Ausfahrt 2. Teil
Nie hatten die Mauern der Abdeckerei einen so trübseligen Bewohner umschlossen wie den jungen Nürnberger. Vor Unlust und Heimweh vergingen ihm Essen, Trinken und Schlafen. Bald wandelte er wie ein hohläugiges Gespenst umher. Er mied die Gesellschaft seiner neuen Gefährten und schien sich nur in der Einsamkeit wohlzufühlen. Nach vielen vergeblichen Aufmunterungsversuchen überließen die anderen ihn schließlich gern seiner Abgeschiedenheit, da sie meinten, dass mit dem mürrischen Burschen nichts anzufangen sei.
Als er eines Abends nach Feierabend im kleinen Garten hinter dem Haus seinen Gedanken nachhing, trat die Frau seines Meisters in ihrer Kammer vor den Spiegel aus hell geschliffenem Stahl. Sie kämmte und lockte ihr Haar sorgfältig, wusch sich das Gesicht Weiterlesen
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 34
Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
VIII. Hirschberg und Umgebung
14. Das städtische Goldbergwerk
Um 1569 besaß Hirschberg ein eigenes Goldbergwerk beim Dorf Grunau. Die einheimischen Bauern verjagten die Bergleute jedoch mehrfach, da diese ihren Grund zerstörten. Im Dreißigjährigen Krieg verschütteten und ebneten sie die Schächte schließlich vollständig, sodass der genaue Ort heute vergessen ist.
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