Ausschreibung zur 13. Geisterspiegel Anthologie
In Hotels, Flugzeugen usw. wird die Zahl 13 gern ausgespart, weil sie angeblich Unglück bringt. Ich glaube nicht daran und möchte der Zahl 13 mit der neuen Geisterspiegel Anthologie endlich mal den Respekt erweisen, den die Zahl meines Erachtens verdient.
Es gibt überall Hinweise auf die Zahl 13. Hotels und Flugzeuge sind da noch die bekanntesten Beispiele neben dem Freitag, aber schaut man mal genauer, so findet man z. B. auch Hinweise in Religionen.
Ich möchte eine Sammlung unterschiedlicher Geschichten herausgeben und schränke daher nicht weiter ein. Es kann also um geheimnisvolle Personen, Orte, Dinge gehen, aber auch um Flüche, Legenden und unerklärliche Phänomene, die mit der Zahl 13 im Zusammenhang stehen. Alles ist möglich, wenn es nur mysteriös, spannend, geheimnisvoll und dennoch unterhaltsam ist.
Hier ein paar grundsätzliche Dinge, die mir die Arbeit am Ende sehr erleichtern werden:
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Bau und Einrichtung von Burgen im Mittelalter – Teil VII
Im Palas befanden sich neben dem Rittersaal und im oberen Stockwerk verschiedene Zimmer, von denen einige durch Kamine, spätere Varianten durch Öfen heizbar waren. Die größeren Räume hießen Kemenaten, die kleineren Gadem. In ihnen wohnten der Burgherr mit seiner Familie, zuweilen auch seine Verwandten und jene Gäste, die besonders willkommen waren oder die man mit besonderer Auszeichnung behandeln wollte.
Die Zimmer in unmittelbarer Nähe des Rittersaals wurden sorgfältiger ausgestattet als die übrigen – und umso reicher, je vornehmer die Burg war. Zuweilen waren sie gewölbt und das Gewölbe mit verzierten Schlusssteinen geschmückt, an denen oft das Hauswappen angebracht war. Hatten diese Gemächer eine flache Decke, so waren Wände und Plafond nicht selten getäfelt. In späterer Zeit versah man diese Täfelungen mit tieferen Kassetierungen, illuminierte sie gelegentlich farbig und verzierte sie im Innern mit Vergoldungen. Teppiche bedeckten die Wände ringsum, namentlich wenn diese glatt waren, sowie den Fußboden. Um Zugluft oder blendende Sonnenstrahlen abzuhalten, wurden sie zudem vor den Türen und – an Ringen oder drehbaren Stangen befestigt – vor den Fenstern Weiterlesen
Der filmische Siegeszug der X-Men
Zwischen Mythos, Mutationen und Millionensummen: Der filmische Siegeszug der X-Men
Seit den Meilensteinen Superman und Batman gehören Comic-Adaptionen zum festen Repertoire der internationalen Kinolandschaft. Für passionierte Liebhaber der Printvorlagen glich der Kinobesuch jedoch über viele Jahre hinweg einer Aneinanderreihung von Enttäuschungen. Es schien fast unmöglich zu sein, jene übermenschlichen Ikonen – seit den späten 1930er-Jahren tragende Säulen der modernen Popkultur – adäquat und wirkungsvoll auf die Leinwand zu übertragen. Erst als Tim Burton 1989 mit Batman die Lichtspielhäuser revolutionierte, erlebte die Branche einen seit den 1960er-Jahren beispiellosen Höhenflug. Bemerkenswerterweise dominierte zu dieser Zeit keineswegs DCs Batman-Universum den Zeitschriftenmarkt, sondern das Haus Marvel Comics. Dennoch haftete Marvels Galionsfiguren lange ein cineastischer Makel an: Kein einziger Übertragungsversuch in bewegte Bilder konnte künstlerisch oder technisch restlos überzeugen.
Dieses Scheitern war keinesfalls auf mangelnde erzählerische Tiefe der Charaktere zurückzuführen, sondern auf die unzureichenden Produktionsbedingungen. Der entscheidende Engpass bestand im Budget. Um glaubhafte Flugsequenzen, metaphysische Kräfte oder körperliche Transformationen zu visualisieren, bedarf es aufwendiger, kostenintensiver Spezialeffekte. Weiterlesen
Deadwood Dick – Band 2 – Kapitel 3
Edward L. Wheeler
Band 2
Die Doppel-Dolche
oder: Deadwood Dicks Aufbegehren
Eine Geschichte über die Regulatoren und Wegelagerer der Black Hills
Kapitel 3: Eine Hinrichtung in einer Mittsommernacht
»Oho, du machst mir nicht im Geringsten Angst!«, sagte der Regulator gelassen, während er direkt in die Mündung der Waffe seines Gegenübers blickte. »Ich bin nicht im Wald aufgewachsen, um mich von einer Eule erschrecken zu lassen – geschweige denn von so einem fiesen Typ wie dir.«
»Du bist wohl an einem Ort aufgewachsen, an dem gute Erziehung ein Fremdwort war!«, lautete die sarkastische Antwort. »Los, machst du jetzt den Platz frei? Ich möchte dir nicht wehtun, aber wenn du da nicht weg bist, bevor ich bis dreißig gezählt habe, Weiterlesen
Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 71

Die Stadt im Blumenthal
Nordöstlich von Strausberg und westlich des Dorfes Prötzel liegt unweit der Chaussee, die von Tiefensee nach Müncheberg führt, mitten in einem herrlichen Eichenwald ein Flecken Landes. Er befindet sich auf der höchsten Erhebung eines Plateaus, das aus oft sehr steilen Hügeln und Tälern besteht, und trägt in der ganzen Umgegend den Namen Stadtstelle. Noch vor wenigen Jahren war auch dieses Areal mit sehr alten Eichen bestanden. Inzwischen sind sie jedoch gefällt worden, sodass man nach Westen einen freien Blick bis zum etwa eine Viertelmeile entfernten Haidekrug hat, nach Osten bis zum unweit von Prötzel gelegenen Hammelstall; nach Norden und Süden wird die Aussicht durch Eichen- und Fichtenwald begrenzt.
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Secret Service Band 4 – Kapitel 13
Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 4
Old and Young King Brady Detectives
Der geniale Bluff der Bradys
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective
Kapitel 13
Old King Bradys Verfolgungsjagd
In der Annahme, die Drei Flöhe und die Bauernfänger hätten sich zusammengeschlossen, durchkämmten die Bradys die berüchtigten Elendsquartiere New Yorks. Sie gingen davon aus, dass sich Lively Ann und ihre beiden Spießgesellen noch irgendwo im Dickicht der Stadt verbargen. Es würde kein leichtes Unterfangen werden, sie aufzuspüren, denn es stand zu erwarten, dass sie den Detektiven vorerst auswichen. Nach dem geglückten Täuschungsmanöver begegneten die Kriminellen den Ermittlern Weiterlesen


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