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20 Jahre Geisterspiegel: Eine Zeitreise

20 Jahre Geisterspiegel: Eine Zeitreise

Zwei Jahrzehnte. 240 Monate. Unzählige Nächte, in denen wir gemeinsam in die Welt des Unheimlichen, des Phantastischen und des Morbiden eingetaucht sind. Heute blicken wir zurück – nicht nur auf ein Magazin, sondern auf eine Ära.

Alles begann mit einer Vision: Einen Ort zu schaffen, an dem die Grenzen der Realität verschwimmen dürfen. Als wir vor 20 Jahren die ersten Zeilen veröffentlichten, war das Internet noch ein junger, dunkler Wald – und wir waren die Pfadfinder, die sich trauten, vom Weg abzukommen.

20 Jahre Geisterspiegel sind kein Ende, sondern eine Zäsur. Die Dunkelheit ist noch immer voller Geschichten, die darauf warten, ans Licht gezerrt zu werden. Wir danken euch für die Treue, die langen Nächte und die gemeinsame Freude am Schaurigen.

Auf die nächsten zwei Jahrzehnte. Weiterlesen

20 Jahre Geisterspiegel.de – Das große Jubiläums-Gewinnspiel!

20 Jahre Geisterspiegel.de – Das große Jubiläums-Gewinnspiel!

Kaum zu glauben, aber wahr: Seit nunmehr zwei Jahrzehnten blättern wir gemeinsam im Geisterspiegel! 20 Jahre voller Grusel, dunkler Fantasy, packender Thriller und unheimlicher Geschichten und vieles mehr liegen hinter uns.

Dieses unheimlich schöne Jubiläum möchten wir gebührend mit euch feiern. Und was wäre eine echte Jubiläumsparty ohne Geschenke für unsere treuen Fans der Dunkelheit? Genau deshalb laden wir euch zu unserem großen Jubiläums-Gewinnspiel ein!

Das gibt es zu gewinnen:

Freut euch auf

• 1x Greenville 1989 – das Kommunikationsspiel in der Mystery-Welt

• 1x Geister-Schocker Spezial mit 3 Hörspielen

• 1x Robert E. Howard: Der Mythos des Cthulhu – Erzählungen

• 1x Fantomas – Genie des Verbrechens

• 1x Wohl gerichtet – Vom Schafott in die Anatomie Heidelberg

• 1x G-man Jerry Cotton – Eine Hommage an den erfolgreichsten Krimihelden der Welt

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Zwanzig Jahre zwischen den Welten

Zwanzig Jahre zwischen den Welten

Es gibt Daten, die zunächst unscheinbar wirken. Der 5. Juni 2006 war so ein Tag. Kein Feiertag, kein Paukenschlag in den Abendnachrichten. Und doch wurde an diesem Tag ein digitales Fenster geöffnet, durch das seit nunmehr zwanzig Jahren Gespenster flüstern, Helden stolpern, Schatten lachen und Geschichten atmen: Geisterspiegel ging online.

Was damals begann, war mehr als der Start einer weiteren Website. Es war ein Versprechen – vielleicht kein bewusst formuliertes –, das sich bis heute einlöst: Geschichten eine Bühne zu geben, unabhängig von Marktlogik, Verkaufszahlen oder kurzlebigen Moden. In einer Zeit, in der das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, Blogs boomten und soziale Netzwerke ihre ersten Schritte machten, setzte Geisterspiegel auf Inhalte statt Effekte. Auf Worte statt Werbebanner. Auf Atmosphäre statt Aufmerksamkeitsökonomie.

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Felsenherz der Trapper – Teil 02.4

Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 2
Das Geheimnis der Llano Estacado
4. Kapitel
Der Skalpierte

Die Nacht war dunkel, aber sternenklar. Gegen zwei Uhr morgens schlenderte der lange Billy, die Doppelbüchse im Arm, auf die Felsengruppe zu. Unvermittelt hielt er inne. Er glaubte, vor dem Lager einen dunklen Schatten gesehen zu haben. Misstrauisch starrte er eine Weile in die Dunkelheit, doch nichts regte sich. Er beruhigte sich mit dem Gedanken, dass es wohl nur ein Präriefuchs gewesen war. Dennoch machte er sicherheitshalber noch eine Runde um das Lager – tief gebückt, stellenweise kriechend. Er fand nichts Verdächtiges.

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Der Mythos Tempelritter – Teil 3.20

Mythos-Tempelritter

Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Newport Tower in Newport, Rhode Island, der als Leuchtturm der Templer gilt; Santa Mariá de Eunate in Spanien, welche die Templer nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem erbauten; Temple Church in London, die den Templern als englisches Hauptquartier diente; die Klagemauer sowie der Tempelberg in Jerusalem, wobei aufgrund der derzeitigen religiösen und politischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina es dort unmöglich erscheint, umfangreiche Ausgrabungen Weiterlesen

Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 27

Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875

Kapitel 27

»White, ich werde meiner Frau einen Brief schreiben, der Ihnen den Weg ebnen wird, ihr vollstes Vertrauen zu gewinnen.«

»Wie wollen Sie das anstellen?«, fragte White.

»Ich werde ihr schreiben, dass Sie kommen und dass Sie sich ausweisen werden, indem Sie ihr einen Brief von mir überreichen.«

»Ja, aber was, wenn sie das Geld nicht herausgibt? Ich könnte nicht noch einmal zurückgehen, da einige der Detektive mich verdächtigen und in Gewahrsam nehmen könnten.«
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Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 3.2

Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Zweites Kapitel Teil 3 Fortsetzung

Pawliks Hände, die in die Schutzhandschuhe gehüllt waren, hatten sich krampfhaft um den rundlichen Körper des Fisches unterhalb der Rückenflosse geschlungen.

Skworeschnja löste behutsam die Arme des Jungen.

»Heben Sie den Fisch an«, wies ihn der Zoologe an, »ich ziehe Pawlik darunter hervor.«

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Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 2. Kapitel

Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
2. Kapitel
Ein Ruf aus dem Jenseits

Es war ein hoher, stattlicher Mann, kraftvoll gebaut, mit einem schönen, kräftigen Schnurrbart, dunklem, etwas lichten Haar und offenen und ehrlichen Zügen, die in diesem Moment nur durch eine tiefe seelische Erregung ein wenig entstellt zu sein schienen.

Von einer tiefen Bewegung fortgerissen, eilte er auf Lord Warwick zu, streckte ihm wie flehend beide Hände entgegen und sagte: »Mein Oheim, mein teuerster Freund – vergib mir!«

»Was hätte ich dir zu vergeben, Harald?«, fragte Lord Warwick mit milder Stimme.

»Dass ich gegen deinen Willen gehandelt habe.«

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Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 32

Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung

VIII. Hirschberg und Umgebung
1. Der Stadtname

Die Stadt Hirschberg soll ihren Namen von einem heidnischen Fürsten erhalten haben, welcher im 10. Jahrhundert am Zusammenfluss von Bober und Zacken jagte. Derselbe geriet durch einen ungewöhnlich starken Hirsch in Lebensgefahr, erlegte denselben aber glücklich und stiftete an dem Ort eine Stadt, welcher er einen Hirsch in das Wappen gab. Daraus ist der Name Hirschberg entstanden.

2. Die Entstehung der Stadt

Als König Boleslaus Chrobri von Polen sich im Jahre 1004 mit seinem Kriegsheer in das Gebirge geflüchtet hatte, nachdem er von Uhldarich von Böhmen geschlagen worden war, kam er an den Zusammenfluss von Bober und Zacken und befahl seinem Rat Panchelenik, dort eine Burg zu erbauen. Nach dem Erbauer wurde die Burg Pancheleni genannt. Als am Fuße derselben sich Häuser fanden, nannten die Bewohner aber ihren Ort Pancheleni und den Berg Hausberg. Pancheleni (Pan Gelink heißt auf Deutsch Herr Hirsch) soll später in Hyrezberg umgewandelt worden sein und die Burg hieß das Bolkenhaus.
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