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Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 59

Die Anzahl der Jäger in den Bergen etc. – Der Rückgang des Wildes – Die verheerenden Auswirkungen geistiger Getränke auf die Indianer

Es gibt etwa dreihundert Männer, die die umherziehenden Jagdgesellschaften in diesen Regionen bilden; jene nicht eingerechnet, die sich hauptsächlich in den verschiedenen Forts oder Handelsgütern auf der Ost- und Westseite der Berge aufhalten. Die Hälfte oder mehr von ihnen wird als Lagerhüter (camp keepers) beschäftigt. Sie erledigen alle im Lager anfallenden Aufgaben wie das Kochen, das Zurichten von Biberfellen, das Herstellen von Lederriemen, das Auf- und Abladen des Gepäcks sowie das Bewachen der Pferde. Da sie ständig im Lager verbleiben, sind sie jederzeit bereit, dieses gegen die Angriffe der Indianer zu verteidigen.

Diese Männer stehen meist im Dienst der Gesellschaften, und ein Teil von ihnen begleitet jede Gruppe von Fallenstellern (trapper) auf ihren Streifzügen oder Jagden nach Bibern. Die Fallensteller hingegen halten sich die meiste Zeit abseits des Lagers auf, um Wild oder Biber nachzustellen.

Sie teilen sich in zwei Klassen: jene, die von den Gesellschaften für ein festes Gehalt angeworben wurden, und jene, die man Freie Weiterlesen

Kommissar Rosic – Band 1.07

Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 7: Der abgetrennte Kopf und das gestohlene Jackett

Rosic und Lahuche speisten im Hôtel du Soleil d’Or. Ehrerbietig wurden sie von Noré bedient, dem der Schrecken der vergangenen Stunde noch immer in den Knochen steckte.

Rosic hatte bereits mit seinen Männern in Lyon telefoniert und ihnen die Personenbeschreibung des Mörders durchgegeben. Dieser sollte direkt beim Verlassen des Zuges festgenommen werden – in dieser Hinsicht war Rosic also beruhigt.

Er hatte Lahuche von seiner Unterredung mit Monsieur Coconaz erzählt, und Lahuche hatte nachdenklich den Kopf geschüttelt: »Sie glauben also noch immer an die Schuld dieses Unbekannten?«

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Varney, der Vampir – Kapitel 67

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 67

Die Erzählung des Admirals von der schönen Belinda

Genau in diesem Augenblick stahl sich Flora Bannerworth in das Zimmer zurück, das sie erst vor Kurzem verlassen hatte. Als sie jedoch sah, wie überaus ernst der alte Admiral Bell blickte und dass er sich offenbar anschickte, mit Henry über eine höchst wichtige Angelegenheit zu sprechen, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.

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Sagen der mittleren Werra 106

Möhra im Dreißigjährigen Krieg

Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges soll die Pest in Möhra und der Umgebung so arg gehaust haben, dass der Ort, der vor dem Krieg weit größer gewesen war als jetzt, fast ganz verwaist war und die Felder nicht bebaut werden konnten. Damals kam auch ein Haufen fremden Kriegsvolks ins Dorf; dieser konnte hier nicht einmal einen Boten nach dem nahen Werratal auftreiben.

Nach langem Suchen fanden sie endlich in der Nähe einen jungen Menschen, der auf der Wiese beschäftigt war. Sie zwangen ihn, ihnen den Weg an die Werra zu zeigen. Der Bursche gedachte bald zurückzukehren und hing seine Sense einstweilen an den erstbesten Weidenbaum am Wege, als er mit dem Kriegsvolk von dannen zog.

Das Kriegsvolk aber steckte ihn unter das Regiment und nahm ihn mit weit hinaus ins Reich. Nach sieben Jahren erst gelang es ihm auszureißen. Als er in die Nähe seiner Heimat kam und den Platz sah, wo er dem Haufen in die Hände gefallen war, gedachte er auch seiner Sense – und siehe, sie hing noch an demselben Ast, an dem er sie vor sieben Jahren aufgehängt hatte.

Vom wütenden Heer zu Möhra

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Marc Jordan – Band 1 – Kapitel 2

Marc Jordan
Heldentaten des größten französischen Detektivs
Band 1
Die Entführung einer Jungfrau
Kapitel 2
Lebendig oder tot!

Einige Tage vor dieser Szene war ein großer brasilianischer Edelmann, der Herzog von la Riviera, mit schmerzverzerrtem Gesicht zum Chef der Sicherheitspolizei in Paris gekommen, um eine ungeheuerliche und höchst geheimnisvolle Geschichte zu erzählen.

Er hatte eine Tochter namens Carmencita, die kaum sechzehn Jahre alt und von so umwerfender Schönheit war, dass niemand sie erblicken konnte, ohne sich in sie zu verlieben; Augen wie schwarzer Samt, ein Teint wie ein reifer Granatapfel und so elegante, vollkommene Formen, dass sie den berühmtesten Meisterwerken an Perfektion in nichts nachstand.

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