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Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 13

George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 13
Die Hölle

Nachdem sie einige Runden in der Regent Street gedreht hatten, bemerkte der Baronet, dass es eine »teuflisch langsame Angelegenheit« sei. Mr. Talbot schlug vor, sich zu amüsieren, und Mr. Chichester erklärte, da sein Freund Markham begierig darauf sei, das Leben zu sehen, sei es am besten, wenn sie alle für eine Stunde im Quadrant vorbeischauten.

»Was ist das für ein Ort?«, fragte Markham.

»Ach, nur eine Einrichtung für Karten- und Würfelspiele und andere harmlose Vergnügungen«, antwortete Chichester beiläufig.

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American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 2

American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 2
Der Überfall

»Geister!«, keuchte Sandy, kaum mehr als ein Flüstern.

»Kein Wunder, dass wir es nicht zuordnen konnten. Aber ich wusste, dass es kein Kojote war«, behauptete Deadshot.

Mehrere Minuten lang starrten die Männer das furchterregende Wesen an, das hin und her huschte.

»Bei meiner Mutter! Ich bin froh, dass das Vieh nicht auf die Idee gekommen ist, uns auf der Ranch zu besuchen«, flüsterte Pinky.

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Nick Carter – Band 19 – Ein schauerlicher Fund – Kapitel 6

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein schauerlicher Fund
Ein Detektivroman
Kapitel 6

Ein entsetzlicher Anblick

Das Geräusch, das den Detektiv so betroffen gemacht hatte, wurde durch heftiges Anklopfen gegen die Außentür verursacht.

Jeremy wollte sich gerade erheben und nachschauen, wer draußen war, doch der Detektiv hielt ihn zurück.

»Wartet«, raunte er dem anderen zu. »Wenn das Klopfen von Einbrechern herrührt, wollen sie sich nur davon überzeugen, ob sich hier im Museum ein Wachmann befindet. Darum wollen wir uns ganz still verhalten und abwarten, ob sie einzudringen versuchen werden. Sind sie davon überzeugt, dass sich niemand hier drinnen aufhält, werden sie es tun.«

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Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 5 – Die verzauberte Insel – 1. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 5
Die verzauberte Insel
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Kapitel 1
Schiffbruch

Mit dem festen Vorsatz, gleich einzuschlafen und im Traum recht schnell zu dem scheinbaren Bewusstsein zu gelangen, in dem er sich wachend wähnte, war Richard zu Bett gegangen. Aber gerade deshalb blieb ihm der Schlaf fern, denn sein Kopf war zu sehr mit Plänen beschäftigt.

Ich wünsche mir eine Insel, die genau der von Robinson Crusoe entspricht, dachte er. Sie muss also in der südlichen Zone liegen, Weiterlesen

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 50

Am siebzehnten Tag bestiegen wir einen steilen Hügel und erblickten die Ebenen des Snake River sowie die Trois Titons, die fast genau nach Osten lagen. Wir stiegen die raue, unregelmäßige Ebene hinab und machten am Abend an den Gewässern des Columbia halt.  Die Landschaft hier ist extrem zerklüftet und von kleinen Bächen durchzogen, die durch hohe, steile Felshügel voneinander getrennt sind.  Wir sahen riesige Büffelherden in den Ebenen unter uns, die sich, soweit das Auge reichte, in alle Richtungen erstreckten. Während des Marsches warnten uns unsere Indianer, unsere Pferde unterwegs nicht grasen zu lassen, da es dort ein giftiges Kraut gibt, das einer Pastinake ähnelt und kurz nach dem Verzehr zum Tod führt.

Am achtzehnten Tag reisten wir nach Südosten hinunter zu den großen Ebenen und machten am Poison Weed Creek Halt.  Wir beobachteten Sandwolken, die sich in verschiedene Richtungen bewegten. Sie wurden von Winden aufgewirbelt, obwohl der Tag schön war und die Luft ruhig, ohne auch nur den Hauch einer Brise. Diese seltsamen Wolken bewegten sich mit großer Geschwindigkeit über die Ebene. Oft hielten sie plötzlich an, als wollten sie mehr Kraft und eine dichtere Staubwolke sammeln. Einige Augenblicke lang drehten sie sich mit beschleunigter Geschwindigkeit um sich selbst, dann zogen sie wieder langsam weiter und bewegten sich in eine ganz andere Richtung als zuvor. Mit schnellerem Flug schwebten sie weiter, bis sie wieder an einem Sandhügel anhielten, um ihre Geschwindigkeit zu erhöhen oder ihre Substanz zu verdichten. Mit scheinbar neuer Kraft und Volumen zogen sie wieder vorbei, bis sie Weiterlesen